Über die Behandlung
Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus biokompatiblen Materialien auf Titan- oder Zirkonbasis. Das in den Kieferknochen eingesetzte Implantat verwächst im Zuge der Osseointegration mit dem Knochen und bildet die Grundlage für den Zahnersatz.
Beim All-on-4-Konzept wird ein fester Zahnersatz für den gesamten Kiefer auf vier, beim All-on-6-Konzept auf sechs Implantaten verankert. Welches Konzept geeignet ist, richtet sich nach Knochenvolumen und allgemeinem Gesundheitszustand.
Die Behandlung beginnt mit einer klinischen Untersuchung, einer Tomografie und einer individuellen Planung.
Merkmale
- Angestrebt wird ein Ergebnis, das natürlichen Zähnen in Aussehen und Funktion nahekommt
- Kein Beschleifen der Nachbarzähne erforderlich
- Trägt dazu bei, den Knochenabbau zu verlangsamen
- Der langfristige Erfolg hängt von Mundhygiene, Rauchen und allgemeinem Gesundheitszustand ab
Behandlungsablauf
1. Untersuchung und Planung
Analyse der Mundsituation mittels Tomografie und individueller Behandlungsplan.
2. Einsetzen des Implantats
Einbringen des Implantats in den Kieferknochen unter örtlicher Betäubung.
3. Einheilphase
In der Regel 2–4 Monate Osseointegration (Verwachsen mit dem Knochen).
4. Suprakonstruktion und Eingliederung
Die Behandlung wird mit dem Einsetzen einer Zirkon- oder Keramikkrone bzw. Prothese abgeschlossen.
Bei jedem chirurgischen oder invasiven Eingriff können die Ergebnisse von Person zu Person unterschiedlich ausfallen. Es wird empfohlen, vor dem Eingriff eine ausführliche Beratung durch Ihren Arzt einzuholen. Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information; die für Sie geeignete Behandlung wird nach der Untersuchung festgelegt.
